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Mittwoch, 3. Oktober 2018
Mittwoch, 19. September 2018
Donnerstag, 13. September 2018
Sonntag, 12. August 2018
Mittwoch, 1. August 2018
Kartoffel-Linsen-Bratlinge mit einem scharfen Chilisambal und einer schnellen Chili-Mayo
Während der vergangenen Tagen schwirrten in meinem
Kopf die ganze Zeit die verschiedensten Gerichte mit roten Linsen. Ich hatte
ein richtiges Verlangen nach diesen kleinen energiebeladenen Hülsenfrüchten.
Irgendein Inhaltsstoff, in den ich im Moment benötige, müssen sie haben. Oder
ich habe einfach ihren Geschmack vermisst – was natürlich auch gut sein kann.
So oder so und wie dem auch sei, die Linsen mussten her. Vorgestern habe ich
dann endlich ein wundervoll duftendes Dhal mit etwas Kokosmilch, Curryblättern
und Kreuzkümmel gekocht. Fürs Erste hat es mein Verlangen nach Linsen gestillt
und ich konnte glücklich einschlafen. Doch am nächsten Tag ging es wieder los
und ich hatte nur noch Linsen im Kopf.
Sonntag, 15. Juli 2018
traditionelle armenische Fladenbrote mit Kräuterfüllung (Jingalov Hats)
Dieses Gericht vereint einmal mehr, alles was ich liebe! Ganz viele verschiedene Kräuter getrocknet und frisch, unter anderem Petersilie, Minze, Thymian und Dill. Grünes Gemüse wie Spinat, Schwarzkohl, und Frühlingszwiebeln in Hülle und Fülle. Ein schneller und einfacher Teig nur aus Mehl, Wasser, Olivenöl und Salz. Und natürlich nicht zu vergessen eine Prise Chili für die nötige Schärfe. Aus diesen einfachen Grundzutaten habe ich mit viel «Grün» gefüllte armenische Fladenbrote gemacht, die nur so von Geschmack und Würze strotzen.
Donnerstag, 12. Juli 2018
knusprige Couscous-Gemüse-Häppchen mit scharfer Aprikosensalsa
Gestern war mein bester Freund Beja bei mir und wir wollten einen gemütlichen Abend zum Quatschen verbringen. Dafür benötigte ich noch ein paar schnelle Snacks, die ich leicht nach der Arbeit vorbereiten konnte und dabei nicht zu lange in der Küche stehen musste. Weil Beja wie ich ein Fable für die orientalische Küche hat und gleichzeitig unglaublich auf Fingerfood steht, wollte ich diese beiden Kriterien verbinden. Unter anderem habe ich natürlich die Klassiker Hummus mit Gemüse, Falafel mit einer feinen Tahinasauce aufgetischt und dann noch das Rezept, dass ich euch heute zeigen möchte: knusprige Couscous-Gemüse-Häppchen mit einer scharfen Aprikosensalsa.
Samstag, 7. Juli 2018
einfaches und schnelles Möherngrün Pesto mit Sonnenblumenkernen und Pekannüssen
Sommer ist einfach fantastisch! Neben dem tollen Wetter, den
langen Tagen und den überall glücklichen Menschen auf den Strassen, kann man
dem Gemüse und den Früchten förmlich beim Wachsen zusehen. Ist die Tomate am
Vortag noch grün, hat sie heute schon einige dunkler werdende Flecken und
übermorgen ist sie schon knall rot, wunderbar duftend und lädt gleich zum Reinbeissen
ein. Oder die kleine Frühlingszwiebel, die erst noch zu spriessen begann, ragt
mit ihrem Grün jetzt schon prächtig nach oben und man muss zusehen, dass sie
geerntet wird, bevor sie dann plötzlich die Form einer normalen Gemüsezwiebel
annimmt. Dann sind da noch die ganzen Salatköpfe, die in ihren sattesten Farben
zuerst klein und schon im Nu, in voller Grösse auf der Erde liegen. Und
natürlich nicht zu vergessen die Karotten, deren Blätter täglich mehr und mehr
in die Höhe schiessen und damit zu verkünden geben, dass ihre Karotte, die als
Wurzel unter der Erde ebenfalls wächst, bald genussbereit ist. Wenn dann
plötzlich ein kleines Stück orange Farbe aus der Erde hervorragt, ist es wirklich
höchste Zeit, die Karotten aus der Erde zu ziehen!
Montag, 2. Juli 2018
Gerösteter Kartoffelsalat mit feiner Hummussauce, knusprigen Blumenkohlröschen und Artischocken
Für meinen Geburtstag am Mittwoch habe ich unter anderem einen gerösteten Kartoffelsalat mit Hummus gemacht. Ich und meine Gäste waren so begeistert von diesem Salat, dass ich ihn Euch nicht vorenthalten möchte. Das Gute an dem Kartoffelsalat ist, man kann ganz einfach schon gekochte Kartoffeln nehmen, diese mit dem restlichen Gemüse in den Ofen schieben und rösten lassen. In der Zwischenzeit ein schnelles Hummus als Sauce zaubern und schon ist der Salat genussbereit. Und noch besser ist, dass man wirklich grosse Mengen machen kann und sich der Salat so super als Partyessen eignet. Dazu haben wir gegrillt, einige weitere Beilagen gemacht und natürlich einen wundervollen Kuchen genossen, den meine jüngste Schwester Diana für mich gebacken hat. So könnte jeder Tag sein! ;)
Dienstag, 26. Juni 2018
türkische Simit - vegan und super einfach
Simit gehören bei mir in die Kategorie
Kindheitserinnerung. Ich weiss noch ganz genau, wie ich einen solchen
Sesamkringel das erste Mal in der Hand hielt und schon beim Reinbeissen wusste:
Dieses Brot möchte ich noch öfters geniessen. Kurz bevor ich dann mit meinem
Vater nach Istanbul fuhr, erzählte mir meine Mutter von ihrem lange vergangenen
Istanbultripp und dass an jeder Strassenecke Männer standen, die auf einem
Holzstock mindestens zwei Dutzend Simit aufgetürmt hatten, um sie feil zu
bieten.
Mittwoch, 30. Mai 2018
Indonesischer mit Gemüse gefüllter Tofu mit Sataysauce - vegan, glutenfrei, lowcarb
Vor einem Jahr in Bali habe ich gefüllten, frittierten Tofu zum ersten Mal gegessen. Beim ersten Bissen wusste ich schon, dass dieses Gericht etwas für die Seele ist. Eine Speise, die so schnell nicht vergessen geht. Im Gegenteil, es war ein Essen, an das ich so oft denke und mir von ihm so oft nur wenigstens einen kleinen Happen her wünsche. Daher kann ich nicht verstehen, wieso ich trotzdem ein ganzes halbes Jahr verstreichen liess, bis ich die Tofutaschen dann endlich selbst zubereitete – denn in der Schweiz habe ich sie bis jetzt noch in keinem Restaurant oder an keinem Food Festival gesehen. Wahrscheinlich hat mich das Frittieren abgeschreckt, denn davon bin ich wirklich kein Fan.
Dienstag, 1. Mai 2018
Blitzschneller veganer Ricotta mit Amaranth-Kürbiskern Cracker und Buchweizen-Sesam Cracker
Es gibt Menschen, die essen um zu leben und dann gibt es mich, ich lebe um zu essen und zu kochen! Ich würde sagen, letzteres macht mir fast noch ein bisschen mehr Spass. Die Zutaten vorzubereiten, zusammenzumischen, brutzeln, dampfen, backen, garen zu lassen und dann schlussendlich ein tolles Ergebnis auf dem Tisch zu haben, erfüllt mich richtig. Natürlich gehört das Geniessen des Essens auch dazu, aber wenn mir eine Idee im Kopf schwirrt, etwas Neues auszuprobieren oder ein grosses Fest ansteht, für das ich in der Küche stehen darf, dann bin ich fast nicht mehr zu halten. Ich koche bis spät in die Nacht, schlafe nur ganz kurz, um dann wieder in aller Herrgottsfrühe aufzustehen und weiter zu wirken, bis alles perfekt ist und aufgetischt werden kann.
Sonntag, 22. April 2018
Knusprige Polentasticks mit sauerscharfem Ofengemüse und dreierlei Dip - Erbsen-Minz, Kiwi-Tomate und Orange-Tahini
Gestern waren meine zwei Schwestern und ich den ganzen Tag auf Achse. Das Projekt hiess: Grundsanierung des Balkons und dafür benötigten wir nebst Kleinigkeiten wie Blumen, Kräutern und Lämpchen, einen neuen Tisch und ein paar passende Stühle. Also rannten wir von Möbelhaus zu Möbelhaus, um dann weiter in die Gartengeschäfte zu gehen, bis wir schliesslich unsere Objekte der Begierde hatten. Vollbepackt und glücklich bauten wir zu Hause direkt Tisch und Stühle zusammen und genehmigten uns einen Drink, bevor wir uns ans Pflanzen machten. Doch dann überkam uns plötzlich ein unbändiger Hunger, und ich handelte mit Lila und Diana den super Deal ein, etwas Schnelles in der Küche zu zaubern, während sie sich ums Sähen und Bepflanzen kümmerten.
Samstag, 17. Oktober 2015
Mit Ahornsirup gebrannte Nüsse in drei Variationen (Zimt, Vanille, Salz)
Gebrannte Nüsse sind bestimmt für die meisten von Euch ein Relikt Eurer Kindheit. Bei uns gab es zu jedem Jahrmarktbesuch eine kleine Tüte voll gebrannter Mandeln. Meine Schwestern stürzten sich förmlich auf dieses Säckchen, so dass es nicht länger als fünf Minuten in ihren Händen überlebte. Bei mir war es ganz anders, ein zwei Stück habe ich gegessen und dann reichte es mir auch schon wieder für ein Jahr. Bis letzten November die Wende kam, als ich mit meinem besten Freund Beja den Christkindl Markt in München besuchte.
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Sonntag, 11. Oktober 2015
Knusprige Broccoliwings mit würzigem Tahina-Tomaten-Dip
Broccoli hat ja wahrlich nicht den besten Ruf in unserer Esskultur. In den meisten Gerichten hat Broccoli nur eine kleine öde Nebenrolle und wird völlig verkocht und ungesalzen serviert. Dabei kann Broccoli viel mehr und wenn man ihn richtig zubereitet, merkt man erst, was für ein Schatz sich in ihm verbirgt. Broccoli ist so wandelbar, kann exotisch oder gut bürgerlich sein, ist cremig oder knackig, würzig oder lieblich fein, kann knusprig oder samtig sein. Er hat ein vollmundig nussiges Aroma und ist auch schon roh unglaublich würzig.
Donnerstag, 2. Juli 2015
Low Carb Kichererbsenckracker mit Auberginenkaviar (vegan und glutenfrei)
Kennt Ihr das Land, wo die Zitronen blühn, im dunklen Laub die Goldorangen glühn..? Meine Schwester Anabel hat gerade ihren Urlaub dort verbracht und konnte natürlich nicht umhin mir ein Souvenir zu besorgen :D Als sie mit diesen wunderschönen, stolzen und prächtigen Zitronen von der Amalfiküste (limone costa d’amalfi) in unserem Garten stand, sind mir fast die Augen ausgefallen! Wie die mich angelächelt haben!
Sonntag, 21. Juni 2015
Blumenkohl Nuggets mit Kokospanade und spritziger Wassermelonensalsa
Wir kennen ihn doch alle; unseren inneren Schweinehund. Ob er uns morgens ans Kissen fesselt, den Nachschlag beim Mittagessen auf den Teller pflanzt oder am Abend eine Verabredung absagt, damit dem Kuscheln auf dem Sofa nichts mehr im Wege steht ;) Ich hab jedoch festgestellt, dass ich noch ein zweites Haustier in meinem Kopf beherberge. Mein Küchenkänguruh! Es hüpft solange in meinen Hemisphären umher, bis ich meine ursprüngliche Rezeptidee auf Glatteis lege und ihm völlig hörig bin :D
Mittwoch, 27. Mai 2015
Vegane und glutenfreie Focaccia Grande mit Grillgemüse, gebackenen Datteltomaten und einer würzigen Oliven-Rucola-Guacamole
Meistens, wenn ich mit
jemandem über Italien spreche, sind wir uns völlig einig. Wir lieben das Eis,
die Sprache, die Pasta-Gerichte, das Lebensgefühl, die Musik, die Märkte....
Aber beim Brot scheiden dann sich die Geister. Ich habe echt schon viele Leute
getroffen, die sich darüber beschwert haben, dass man im Italien-Urlaub einfach
kein „rechtes Brot“ auftreiben könne. Da erschrecke ich jedes Mal wieder! Denn
es gibt vielleicht keine sonderlich grosse Auswahl an Vollkornbrotlaiben mit Kernen
& Co., aber wieso sollte man sich auch danach verzehren, wenn man doch
Focaccia in allen Variationen an jeder Ecke findet?! Am liebsten an der
Focaccia mag ich natürlich den Belag :D. Seien es Salz und Rosmarin,
Kartoffeln, frische Tomaten, Zucchini oder Oliven, ich kann einfach nicht genug
davon kriegen. Deshalb habe ich heute nicht einfach eine belegte Focaccia
zubereitet, sondern die Focaccia gefüllt und in ein köstliches mediterranes
Sandwich verwandelt! ;) Der Teig kommt gänzlich ohne Gluten aus, aber trotzdem
ist er hell und leicht und fluffig. Die Füllung aus gegrillter Paprika,
Tomaten, Auberginen und Zucchini hat mir schon beim Kochen das Wasser im Mund
zusammenlaufen lassen, weil sie so unglaublich gut gerochen hat. Getoppt wird
das Ganze von einem neuen Mitglied der Guacamole-Familie: Die Avocado habe ich
heute nämlich mit würzigem Rucola und grünen Oliven verfeinert. Gemeinsam
sorgen all diese Komponenten für ein unvergleichliches saftig-aromatisches Geschmackserlebnis
und ganz besonders wird einem die Sorge genommen, dass der Belag schon bald
alle sei! Mit einer solchen Focaccia-Romanze auf dem Teller muss also ganz
bestimmt niemand mehr seinem Körnerbrötchen hinterher trauern :P
Rezept für vier Personen oder eine Apèroportion für 8 Personen
100 g Hirse
100 ml Wasser
4 g Trockenhefe
1 TL Backpulver
1 EL Flohsamenschalen
Salz und Olivenöl
Für das Antipasti-Gemüse
1 Aubergine
1 Zuchhini
1 gelbe Paprika
1 rote Paprika
2 Zwiebeln
1 Handvoll Thymianzweige
Zum Einlegen des Grillgemüses
1 ½ EL Olivenöl
3 EL Zitronensaft
grobes Meersalz und Pfeffer
Für die gebackenen Datteltomaten
100 g Datteltomaten
1 TL Olivenöl
2 Thymianzweige
grobes Meersalz und Pfeffer
50 g Rucola
10 grüne Oliven (entsteint)
1 lange Chilischote
2 EL Zitronensaft
5 EL Wasser
Salz
Rezept für vier Personen oder eine Apèroportion für 8 Personen
Für das Brot
150
g Quinoa100 g Hirse
100 ml Wasser
4 g Trockenhefe
1 TL Backpulver
1 EL Flohsamenschalen
Salz und Olivenöl
Für das Antipasti-Gemüse
1 Aubergine
1 Zuchhini
1 gelbe Paprika
1 rote Paprika
2 Zwiebeln
1 Handvoll Thymianzweige
Ausserdem:
wenig
Olivenöl zum BratenZum Einlegen des Grillgemüses
1 ½ EL Olivenöl
3 EL Zitronensaft
grobes Meersalz und Pfeffer
Für die gebackenen Datteltomaten
100 g Datteltomaten
1 TL Olivenöl
2 Thymianzweige
grobes Meersalz und Pfeffer
Für die Oliven-Rucola-Guacamole
1
reife Avocado50 g Rucola
10 grüne Oliven (entsteint)
1 lange Chilischote
2 EL Zitronensaft
5 EL Wasser
Salz
Als
Erstes für das Brot die Quinoa und die Hirse in reichlich Wasser über Nacht
einweichen lassen.
Für
das Grillgemüse die Auberginen in dünne Scheiben schneiden und auf einer
grossen Platte auslegen. Die Auberginenscheiben mit Salz bestreuen und stehen
lassen, damit sie wässern können. Nach ca. 20 Minuten die Auberginen wenden,
das Wasser wegschütten und auf der anderen Seite ebenfalls salzen. Die
Auberginen wiederum ca. 20 Minuten wässern lassen.
Inzwischen
eine beschichtete Bratpfanne ganz leicht mit Olivenöl bepinseln und heiss
werden lassen.
Die
Zucchini waschen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zucchinischeiben
portionsweise in der Bratpfanne auf mittlerer Hitze braten, bis sie weich sind
(geht ca. 8 Minuten). Sobald die Zuchhinischeiben beginnen weich zu werden,
einige Thymianzweige zugeben und die Zuchhinischeiben leicht salzen. Falls das
Gemüse zu schnell braun wird, die Temperatur etwas runter drehen. Die fertigen
Zucchinischeiben in eine flache Auflaufform legen.
Jetzt
die Bratpfanne waschen und danach wiederum leicht mit Olivenöl bestreichen und
heiss werden lassen.
Die
rote und gelbe Peperoni halbieren, die Kerne entfernen und in dickere Streifen
schneiden. Die geschnittenen Peperoni ebenfalls portionsweise braten, bis sie
weich werden. Hier wieder nach einigen Minuten salzen und Thymianzweige
zugeben. Die fertig gebratenen Peperonistreifen neben die Zucchinischeiben
legen.
Danach
die Bratpfanne wieder waschen, leicht mit Olivenöl bestreichen und heiss werden
lassen.
Die
Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Halbringe schneiden. Die geschnittenen
Zwiebeln ebenfalls braten, bis sie weich sind und mit Salz und Thymian würzen. Die
gebratenen Zwiebeln zu den Peperonistreifen und Zucchinischeiben geben.
Nun
die Bratpfanne wieder waschen, mit Öl bestreichen und heiss werden lassen.
Die
Auberginen unter kaltem Wasser gut ausspülen und ausdrücken, damit sie nicht zu
salzig sind. Die Auberginen sehen nun aus wie eine Schuhsole.
Die
Auberginen ebenfalls portionsweise anbraten, bis sie weich sind. Die Auberginen
nur mit Thymian würzen, da sie schon genug Salz gezogen haben. Die weich
gebratenen Auberginen zum restlichen Gemüse geben.
Das
Gemüse nun noch mit Pfeffer, Zitronensaft und Olivenöl (und nur wenn nötig mit
Salz) würzen und dann mit Frischhaltefolie bedecken. Das Grillgemüse über Nacht
ziehen lassen.
Am
nächsten Tag das Wasser abschütten und alles gut abtropfen lassen, damit am Getreide
so wenig Wasser wie möglich dran ist. Nun Quinoa und Hirse gemeinsam mit 75 ml
Wasser in einen leistungsstarken Mixer geben und zu einem glatten flüssigen
Teig mixen. Die restlichen 25 ml Wasser mit der Trockenhefe vermischen.
Jetzt
den Teig in eine grosse Schüssel füllen und mit der Hefe und etwas Salz
vermengen. Den Teig zugedeckt eine halbe Stunde ziehen lassen.
Inzwischen
den Ofen auf 180° vorheizen.
Jetzt
eine kleine Springform mit Backpapier auslegen und den Rand mit Olivenöl
bestreichen.
Danach
die Flohsamenschalen und das Backpulver unter den Teig mischen und den eher
flüssigen Teig in die Springform füllen.
Das
Ganze in den vorgeheizten Ofen schieben und 20 Minuten backen. Jetzt die
Focaccia mit etwas Olivenöl bestreichen und grobes Meersalz darüber streuen.
Die Focaccia für weitere 20 Minuten im Ofen fertig backen. Mit einem
Zahnstocher überprüfen, ob sie fertig ist. Die fertige Focaccia abkühlen lassen
und dann aus der Form nehmen.
Den
Ofen auf 220° vorheizen.
Jetzt
die Datteltomaten waschen, halbieren und auf ein mit Backpapier belegtes Blech
legen und mit dem Olivenöl, Thymian, Salz und Pfeffer würzen. Die Tomaten in
den vorgeheizten Ofen schieben und ca. 15 Minuten backen. Die fertig gebackenen
Tomaten in eine kleine Schüssel füllen.
Für
die Guacamole die Avocado halbieren, entkernen und das Avocadofruchtfleisch in
eine kleine Schüssel geben. Das Avocadofleisch mit einer Gabel zerdrücken und
mit dem Zitronensaft beträufeln. Jetzt den Rucola waschen, trocknen und fein
hacken. Die Oliven und die Chilischote ebenfalls fein hacken und gemeinsam mit
dem Rucola unter die zerdrückte Avocado mischen. Zuletzt die Guacamole mit Salz
abschmecken.
Nun
die abgekühlte Focaccia mit einem scharfen Messer waagrecht halbieren und beide
Focacciahälften mit der Guacamole bestreichen.
Den Boden der Focaccia dick mit
dem Grillgemüse und den Datteltomaten bedecken und danach den oberen Boden der
Focaccia auf dem Gemüse platzieren.
Das Focacciasandwich in Stücke schneiden
und auf einem grossen Teller anrichten. Das restliche Grillgemüse und die
Datteltomaten können ebenfalls als Apérohäppchen zur Focaccia gereicht werden.
Anmerkungen: Wer keine glutenfreie Focaccia machten möchte, kann auch dieses Focacciarezept benutzen: Focaccia mit Tomaten und Kräutern
Ich wünsch Euch viel Spass beim Nachkochen...
Alles Liebe Ida
Donnerstag, 21. Mai 2015
Gebackene Rotkohlnachos mit samtigem Spargeldip im Quesesostyle - vegan, glutenfrei und lowcarb
Das mit den creamy cheesy
Saucen ist in der veganen Welt ja
bekanntermassen überhaupt kein Problem mehr. Hefeflocken, Blumenkohl,
Cashewnüsse & Co. sind mitten in unseren Küchenschränken angekommen und
bringen all unsere überbackenen Nachos zum Strahlen :P Allerdings hab ich da
ein kleines Problem. Denn immer, wenn ich denke, eine Sache sei fertig und
stimmig und in Ordnung, dann kommt mir plötzlich die entscheidende Idee in den
Sinn! Und so war das auch heute. Ich hatte schon den Plan gefasst, die
ultimativen Kinobegleiter in Form von violetten Chips zu zaubern. Nämlich aus
gebackenem Rotkohl :D Dazu sollte es einen (fast schon klassischen) veganen Käsedip
aus Cashewnüssen geben. Aber als ich sie gerade aus dem Schrank holen wollte,
streifte mein Blick den Bund frischer weisser Spargeln, der sich ansehnlich auf
der Theke präsentierte. Ein Paukenschlag ertönte in meinem Kopf und meine
ursprüngliche Rezeptvorstellung löste sich augenblicklich in Luft auf! Heute
würde es eine Spargelkäsesauce geben! Ich weiss, Ihr denkt bestimmt, wie soll
das gehen mit der Cremigkeit, wo der Spargel doch eher eine wässrige Konsistenz
aufweist. Dachte ich zuerst auch. Dann hab ich jedoch auf meinen Instinkt
vertraut und den Spargel vor dem Mixen einfach angebraten. Und das nenn ich mal
ein Ergebnis! Mit den würzigen Jalapeños
und den Tomaten verfeinert gibt einem die Spargelsauce das Gefühl, ES gefunden
zu haben. Das kulinarische Feinschmeckerchen, das man sein ganzes Leben gesucht
hat, ohne es wirklich zu wissen. Das einem so viele Mahlzeiten hätte retten und
so viele Tage verschönern können… :P Ab jetzt geht es also aufwärts, meine
Lieben! Oder was wünscht Ihr Euch noch in Eurem Repertoire ;)?
Rezept ergibt vier Snackportionen
Für die Nachos
1 Rotkohl (ca. 500 g)
2 TL Olivenöl
½ TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL getrockneter Oregano
Chiliflocken und Salz
Für die Spargelsauce im Quesostyle
400 g weisser Spargel
1 Zwiebel
1 TL Olivenöl
1 EL eingelegte Jalapeños (oder nach Geschmack)
25 g Mandeln (geschält)
6 Cherrytomaten
2 EL eingelegte Jalapeños (oder nach Geschmack)
Die fertig gebackenen Rotkohlchips auf einem grossen Teller verteilen und dann mit dem Dip geniessen.
Rezept ergibt vier Snackportionen
Für die Nachos
1 Rotkohl (ca. 500 g)
2 TL Olivenöl
½ TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL getrockneter Oregano
Chiliflocken und Salz
Für die Spargelsauce im Quesostyle
400 g weisser Spargel
1 Zwiebel
1 TL Olivenöl
1 EL eingelegte Jalapeños (oder nach Geschmack)
25 g Mandeln (geschält)
Ausserdem:
Hefeflocken
(optional und nach Geschmack)6 Cherrytomaten
2 EL eingelegte Jalapeños (oder nach Geschmack)
Den
Ofen auf 140° vorheizen.
Den
Rotkohl waschen oder die äusseren unschönen Blätter entfernen. Danach den
Strunk abschneiden und die einzelnen Blätter voneinander lösen. Wenn es nicht mehr geht, den Rotkohl halbieren und so
die Blätter weiter trennen. Die Rotkohlblätter in die gewünschten Stücke
schneiden (ähnlich wie Nachochips aussehen) und in einer Schüssel mit dem
Olivenöl, dem Kreuzkümmel, Oregano, Chiliflocken und Salz würzen.
Jetzt
den geschnittenen und gewürzten Rotkohl auf zwei mit Backpapier belegte Bleche
verteilen. Die einzelnen Rotkohlblätter dürfen nicht übereinanderliegen, sonst
werden sie nicht knusprig.
Danach beide Bleche in den vorgeheizten Ofen schieben und 25 Minuten backen. Nun die
Nachos wenden und bei 180° für ca. 10 Minuten weiter backen, bis sie kross
sind. Dabei aufpassen, dass sie nicht verbrennen und die fertigen Blätter aus
dem Ofen nehmen.
Inzwischen
den Spargel schälen, die holzigen Enden abbrechen und die Spargeln in dünne
Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden.
Das
Olivenöl in einer beschichteten Bratpfanne erhitzen und die Zwiebeln darin
glasig braten. Nun die Spargeln zugeben, mit Salz würzen und bei mittlerer
Hitze braten, bis sie weich sind aber dennoch einen leichten Biss haben (ca. 5 –
7 Minuten).
Die
gebratenen Spargeln etwas abkühlen lassen und dann mit dem Esslöffel Jalapeños
und den Mandeln im Mixer zu einem cremigen Dip pürieren. Den Dip noch mit Salz
und wer es käsiger möchte mit Hefeflocken würzen. Den Dip in eine kleine
Schüssel füllen.
Die
Cherrytomaten und den weiteren Esslöffel der Jalapeños fein hacken und dann auf
dem Dip verteilen.
Die fertig gebackenen Rotkohlchips auf einem grossen Teller verteilen und dann mit dem Dip geniessen.
Anmerkungen: Weil mir der
Spargeldip so super geschmeckt hat, habe ich ihn ganz ohne Hefeflocken serviert.
Doch für alle die es „käsiger“ mögen, sind die Hefeflocken eine gute Wahl.
Dann würd ich mal meinen: Frohes Snacken allerseits! :) Denn leichter, geschmeidiger und exklusiver geht es wirklich nicht mehr... ;)
Alles Liebe Ida
Mittwoch, 20. Mai 2015
Knusprige Kichererbsenfladen mit geröstetem Karotten-Bohnen-Hummus und gebratenem Frühlingsgemüse
Grün,
grün, grün so weit das Auge reicht! Als ich heute mit dem Zug unterwegs war,
hab ich gemerkt, wie sehr der Sommer hierzulande schon Einzug gehalten hat :D Die
Wälder sind endlich wieder als solche zu erkennen und die Bäume haben mit ihren
prachtvollen Blättern aus dem winterlichen Nichts der kahlen Stämme verträumte Festsäle
und Alleen und Zimmerchen der Natur geschaffen ;) Ich konnte sogar ein Reh im
Dickicht verschwinden sehen! Ich muss allerdings zugeben, dass mich auch die
knallgelben Rapsfelder einmal mehr ins Staunen versetzt haben. Und natürlich
die herzlichroten Mohnblumen! Als ich dann mit all diesen Farben vollgetankt
zuhause ankam, konnte ich gar nicht anders – ich musste sie einfach allesamt
auf den Teller kriegen. Das gelbliche Kichererbsenmehl fiel mir zuerst in die
Hände, dann schnappte ich mir süssorangen Karotten und den zartgrünen Spargel.
Und ehe ich mich versah, hatte ich die Karotten schon mit ein paar
babykorallfarbenen Elefantenbohnen in den Vitamix geworfen und zu einem
wunderschönen Humus verarbeitet. Und die Ceci wurden zu einem würzigen
Tortillateig geknetet! Plötzlich rief der Spargel nach den bernsteinfarbigen
Datteln und der samtigsalatige Rucola hüpfte wie von selbst aus dem Kühlschrank.
Dann stand diese ansehnliche knusprige Tortillafamilie im Malkastenkleid schon
auf dem Tisch. Und ich durfte meine visuellen Impressionen des Nachmittags in
gustatorischer Form Revue passieren lassen… Ich hoffe, Ihr könnt meine
Regenbogenekstase nachempfinden, wenn Ihr Euch diesen Leckerbissen zubereitet
:D
Rezept ergibt vier Vorspeisenportionen
1 TL Kokosöl
6 ½ EL Wasser
Salz und Pfeffer
1 TL Olivenöl
150 g weisse Riesenbohnen (gekocht)
2 EL Tahin
Saft einer halben Zitrone
Salz
500 g frische Favabohnen (noch in der Bohnenhülse)
1 Frühlingszwiebel
1 TL Olivenöl
Salz
1 Handvoll Rucola
6 Datteln
Rezept ergibt vier Vorspeisenportionen
Für die
Kichererbsenfladen
150
g Kichererbsenmehl1 TL Kokosöl
6 ½ EL Wasser
Salz und Pfeffer
Für das geröstete
Karottenhummus
4
Karotten (ca. 300 g)1 TL Olivenöl
150 g weisse Riesenbohnen (gekocht)
2 EL Tahin
Saft einer halben Zitrone
Salz
Für das Frühlingsgemüse
150
g grüner Spargel500 g frische Favabohnen (noch in der Bohnenhülse)
1 Frühlingszwiebel
1 TL Olivenöl
Salz
1 Handvoll Rucola
6 Datteln
Für
die Kichererbsenfladen das Kichererbsenmehl in eine grosse Schüssel füllen und
mit Salz und Pfeffer würzen. Das Kokosöl und Wasser zugeben und alles ca. 5
Minuten zu einem gut formbaren Teig kneten. Den Kichererbsenteig 20 Minuten
ruhen lassen.
Den
Ofen auf 220° vorheizen.
Für
das Hummus die Karotten schälen, in kleine Würfel schneiden und auf einem mit
Backpapier belegten Blech verteilen. Die Karotten mit dem Teelöffel Olivenöl
vermengen und mit Salz würzen. Die
gewürzten Karotten im vorgeheizten Ofen backen, bis sie aussen leicht geröstet
und innen weich sind (ca. 15 Minuten). Die gerösteten Karotten aus dem Ofen
nehmen und leicht abkühlen lassen.
Die
Temperatur des Ofens auf 180° herunterdrehen.
Nun
ein Drittel des Kichererbsenteigs zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie ca. 1,5
mm dünn ausrollen und einen runden Kreis ausschneiden (ca. 15 cm Ø). Mit dem
zweiten Drittel ebenso fortfahren und den restlichen Teig ebenfalls dünn
ausrollen und daraus kleine Kreise ausstechen.
Die
grossen und kleinen Fladen im vorgeheizten Ofen ca. 8 Minuten backen. Nun
sollten die kleinen Fladen leicht knusprig sein und können aus dem Ofen
genommen werden. Die grossen Fladen wenden und ca. 5 Minuten fertig backen und
dann ebenfalls aus dem Ofen nehmen.
Die
abgekühlten Karottenstücke mit den weissen Bohnen, dem Zitronensaft, dem Tahin
und den 3 Esslöffeln Wasser im Mixer zu einem cremigen Hummus pürieren. Das
Karottenhummus mit Salz abschmecken.
Für
das Frühlingsgemüse die Spargeln waschen und die holzigen Enden abbrechen. Die
Spargeln der Länge nach halbieren und dann in ca. 2 cm lange Stücke schneiden.
Die Favabohnen aus der Hülse pulen und in einem Teelöffel Olivenöl ca. 3
Minuten scharf anbraten.
Inzwischen
die Frühlingszwiebel waschen und in dünne Scheiben schneiden. Die
Frühlingszwiebel gemeinsam mit den Spargeln zu den Bohnen geben, mit Salz
würzen und für weitere 3 Minuten unter ständigem Rühren braten.
Jetzt
das geröstete Karottenhummus auf die Kichererbsenfladen streichen und das
gebratene Gemüse darauf verteilen. Den Rucola waschen, abtropfen und ebenfalls
auf den Fladen ausbreiten.
Zuletzt
die Datteln entkernen, in Streifen schneiden und auf den Kichererbsenfladen
anrichten.
Anmerkungen:
Das Kichererbsenmehl kann ganz einfach in einem leistungsstarken Mixer oder
einer Getreidemühle aus getrockneten Kichererbsen selber gemahlen werden.
Die
knusprigen Kichererbsenfladen eignen sich auch hervorragend als Lowcarb
Crackers zum Dippen. Hierfür einfach die gebackenen Fladen in die gewünschten Formen
(Streifen, Dreiecke, etc.) schneiden oder brechen und dann mit einem beliebigen
Dip geniessen.
Ich wünsche Euch einen wunderschönen und farbenfrohen Abend!
Alles Liebe Ida
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