Hallo
allerseits!
Seid
Ihr alle gut in die neue Woche gestartet? Ich muss Euch sagen, bei mir haben
sich übers Wochenende ganz viele neue Dinge angestaut, die ich nun Schritt für
Schritt abzuarbeiten versuche. Selbstverständlich gehört da, ganz wichtig und
deshalb auch fast als Erstes, ein neuer Blogeintrag für Euch dazu! Denn dieses
Wochenende gab es gleich zwei Dinge zu feiern und so wurde wieder viel gekocht
in Idas Häuschen;). Zum einen hatte meine älteste Schwester Anabel Geburtstag
und zum anderen kam meine jüngste Schwester Diana aus ihrem zweiwöchigen
Sprachaufenthalt in Frankreich endlich wieder zurück.
Feiern
können wir gut und machen wir noch viel lieber, also wurde dieser Tag schon
viele Wochen vorher geplant. So natürlich auch eines der wichtigsten
Bestandteile eines solchen Anlasses: das Festessen! Anabel und ich kümmerten
uns um die Planung und Umsetzung dieser wichtigen Aufgabe. Als Vorspeise
kredenzten wir einen herbstlichen Schnittsalat mit karamellisierten Nüssen an
einer Balsamicovinaigrette. Weiter ging es dann mit der Hauptspeise, die aus
einem gebackenen Kürbisstampf, karamellisierten Maronen, selbstgemachtem
Rotkohl, Wurzelgemüse aus dem Ofen,
zweierlei Knödel an Weinsauce, Spätzle mit Röstzwiebeln und Rotweinbirnen
bestand. Die Nachspeise, die aus einer Vermicelletorte, einem Zwetschgenstrudel
und einem Zimteis bestand, vollendete unser herbstliches Menu. Lieber
klotzen statt kleckern, war wie immer bei solchen Familienfeiern unser Motto.
So konnte am Sonntag eine fast schon traditionelle "Geburtstags-After-Party" stattfinden.
Wie
Ihr seht, gab es viel zu tun und so kommt es, dass ich nur einige der Bestandteile
dieses Menus, fotografieren konnte. Die restlichen Komponenten werde ich in
Kürze ein weiteres Mal kochen, um sie dann ohne Zeitdruck für Euch zu
fotografieren.
Nun
aber zu den bereits fotografierten Rezepten:
Zweierlei
Knödel an Rotwein-Zwiebel-Sauce und Wurzelgemüse
Rezept für vier Personen
Für die Knödel
8
Semmeln (zwei Tage alt)
390 ml Sojamilch
20 g Sojamehl
2
weisse Zwiebeln
30 g Kresse
1
Messerspitze Safran
1 EL Olivenöl
Salz
und Pfeffer aus der Mühle
Für die Rotwein-Zwiebel-Sauce
2
rote Zwiebeln
400 ml Rotwein (vegan)
110 g Preiselbeergelée
1 EL Olivenöl
40 g vegane Margarine (z. B. Alsan)
Für das Wurzelgemüse
300 g gewöhnliche Karotten
300 g Pfälzer Karotten
300 g violette Karotten
300 g Pastinaken
300
g Petersilienwurzeln
5 EL Olivenöl
Salz
und Pfeffer aus der Mühle
Für
die Knödel die weissen Zwiebeln hacken und die alten Semmeln in Würfel von 1 cm
Seitenlänge schneiden. Die Brotwürfel mit Sojamehl, Salz und Pfeffer vermengen,
Sojamilch darüber giessen und die Masse 5 Minuten ziehen lassen. Die weissen
Zwiebeln in 1 EL Olivenöl glasig braten und zur Knödelmasse hinzufügen. Diese
in zwei Hälften aufteilen. Den einen Teil mit der Kresse, den anderen mit dem
Safran vermischen und jeweils gut durchkneten. Danach 15 Minuten ruhen lassen.
Aus den Knödelmassen mit feuchten Händen je vier Knödel formen, wobei die
Oberfläche sehr glatt sein muss, damit die Knödel beim Kochen nicht
auseinanderfallen. Wasser salzen und zum Kochen bringen. Auf die niedrigste
Stufe herunterstellen, so dass es nicht mehr sprudelt. Die Knödel hineingeben
und während ca. 20 Minuten mit geschlossenem Deckel ziehen lassen. Ab und zu
vorsichtig wenden.
Für
die Rotwein-Zwiebel-Sauce die Margarine in kleine Würfel schneiden und ins
Tiefkühlfach legen. Die roten Zwiebeln halbieren und in Streifen schneiden. Mit
einem Esslöffel Olivenöl, Salz und Pfeffer glasig braten und mit dem Rotwein ablöschen.
Dann das Preiselbeergelée hinzufügen und die Sauce ca. 10 Minuten auf kleiner
Stufe etwas andicken lassen. Anschliessend die kalten Margarinewürfel unter stetigem
Rühren langsam dazugeben, so dass die Sauce abgebunden wird.
Für
das Wurzelgemüse den Ofen auf 200° C vorheizen. Alle Karotten, Pastinaken und
Petersilienwurzeln rüsten und je nach Grösse der Länge nach halbieren oder
vierteln. Das Gemüse mit dem Olivenöl, Salz und Pfeffer marinieren, auf einem
Blech verteilen und während ca. 20 Minuten auf mittlerer Schiene bei 200° C
backen. Danach die Ofentemperatur auf 220° C erhöhen und das Wurzelgemüse
weitere 20 Minuten backen.
Die Kresse- und die Safranknödel
auf dem Wurzelgemüse anrichten und mit der Rotwein-Zwiebel-Sauce garnieren.
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| Vermicelletörtchen mit glasierten Vanilletrauben |
Für
ein paar Bild der Vermicelletörtchen hat die Zeit knapp gereicht;) so
findet ihr hier auch dieses Rezept:
Ergibt 12
Vermicelletörtchen
Für die Böden
260 g
Mehl
40 g
Zucker
100 g
vegane Margarine (z.B. Alsan)
½
gestrichener TL Salz
80 ml
Wasser
getrocknete
Erbsen zum Blindbacken (es gehen auch andere grössere Hülsenfrüchte)
Für die Vanillecreme
250 ml Vanillesojadrink
20 g
Speisstärke
50 g
Zucker
Mark
einer Vanilleschote
200 ml
aufschlagbare Sojasahne
1 Päckchen Sahnesteif
Für das Topping
500 g
Trauben
20 g
Zucker
½
Vanilleschote
600 g
gesüsstes Maronenpüree
Für
die Böden das Mehl mit der Butter vermengen und zwischen den Handflächen zu
feinen Bröseln zerreiben. Danach Zucker, Salz und Wasser hinzufügen und die
Mischung zu einem glatten Teig kneten. Den fertigen Teig in Frischhaltefolie
packen und für eine halbe Stunde im Gefrierfach ruhen lassen.
Inzwischen
einen kleinen Schluck des Vanilledrinks mit der Stärke vermengen, sodass keine
Klümpchen mehr sichtbar sind. Den restlichen Vanilledrink mit dem Zucker sowie
dem Vanillemark aufkochen und danach die aufgelöste Stärke zugeben. Jetzt nur
noch auf kleiner Hitze und unter Ständigem rühren mithilfe eines Schwingbesens
zu einem Pudding eindicken lassen (geht ca. 3 Minuten). Den Vanillepudding in
eine Schüssel geben und dabei weiter rühren, bis er ausgekühlt ist. Durch das
Rühren sollte vermieden werden, dass der Pudding Klumpen bildet. Klappt dies
einmal nicht, einfach den Pudding durch ein feinmaschiges Sieb drücken und
schon sind alle Klumpen Geschichte. Den fertigen Vanillepudding im Kühlschrank
kalt stellen.
Jetzt
den Ofen auf 180° vorheizen und den gekühlten Teig in 12 Stücke teilen und
jedes Teigstück zu einem Kreis, der etwas grösser als die Muffinformen ist, auswallen
und dann in die mit Backpapier ausgekleideten Muffinformen legen. Auf die Teige
wiederum Backpapier legen und dann mit den Erbsen füllen (das Backpapier
verhindert, dass die Erbsen in den Teig absinken und die Erbsen verhindern, dass
der Teig aufgeht). Die so präparierten Teige nun für ca. 20 Minuten in den
vorgeheizten Ofen schieben.
Währenddessen
die Trauben halbieren und die Vanilleschote auskratzen. Dann Trauben,
Vanilleschote, Vanillemark und Zucker in einer beschichteten Bratpfanne zwei
Minuten auf mittlerer Hitze glasieren. Die Trauben auf einem Teller auskühlen
lassen.
Nun
die Sojasahne mit dem Sahnesteif aufschlagen. Die steife Sahne vorsichtig unter
den Vanillepudding heben und nochmals kühl stellen.
Die
goldbraun gebackenen Tortenböden aus dem Ofen nehmen und noch in den
Muffinförmchen auskühlen lassen. Später die erkalteten Böden von Erbsen und
Backpapier befreien (Erbsen in einer Dose für den nächsten Einsatz aufheben).
Jetzt
die Vanillecreme mit einem kleinen Löffel in die Tortenböden füllen und mit den
glasierten Trauben belegen. Danach kommt das Vermicelle in eine
Vermicellepresse (wer das nicht hat, nimmt einen Spritzbeutel mit „Spaghettiaufsatz)
und wird kreisförmig auf die Törtchen gepresst. Die fertigen Törtchen nur noch
mit Trauben garnieren und geniessen.

So
ihr Lieben ich hoffe ich konnte Euch Appetit auf meine neusten Rezepte machen
und wünsche Euch viel Spass beim Nachkochen
Eure Ida