Mittwoch, 14. Januar 2015

Dreierlei Gemüserösti mit Broccoli-Pistazien-Hummus

Hallo Ihr Lieben

Heute möchte ich etwas Farbe in dieses Schmuddelwetter zaubern, denn meine Augen, mein Gemüt und besonders mein Körper brauchen etwas Buntes. Ich merke nämlich richtig, wie mein Körper müde ist und wie ihm die Sonne, die gestern so schön geschienen hat, fehlt. Ich konnte mich heute Morgen kaum aus dem Bett zwingen, erst als die Idee für dieses knallige Gericht auf einer Leinwand in meinem Kopf umher schwirrte, ging es plötzlich richtig schnell. :)
 

Rezept für zwei Personen

Für den Broccoli-Pistazien-Hummus
350 g Broccoli (gewaschen und in Röschen geschnitten)
60 g ungeröstete Pistazien
20 g geröstete Pistazien
1 EL Tahin
2 Msp. gemahlener Kreuzkümmel
2 Spritzer Zitronensaft
Salz
Olivenöl und Pistazien zum Garnieren (optional)

 
Für die Gemüserösti
300 g Rote Beete(geschält)
300 g Karotten (geschält)
300 g Schwarzwurzeln (geschält)
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Die Broccoliröschen in einer grossen Pfanne mit Dampfaufsatz dämpfen, bis sie weich sind (ca. 20 Minuten). Den weichen Broccoli auskühlen lassen, danach mit den Pistazien, dem Tahin, Kreuzkümmel und Zitronensaft zu einem glatten Hummus pürieren. In eine kleine Schüssel füllen und mit Salz abschmecken.
Die Rote Beete, Karotten und Schwarzwurzeln einzeln mit der Röstireibe in drei Schüsseln reiben. Mit den Händen das Wasser aus dem geriebenen Gemüse drücken (das Gemüsewasser ist sehr fein und kann getrunken werden). Unter jede Röstisorte ein Esslöffel Kichererbsenmehl und etwas Salz und Pfeffer mischen. Jetzt in einer beschichteten Bratpfanne etwas Olivenöl erhitzen und immer aus einer Gemüsesorte mit den Händen kleine Rösti formen welche auf mittlerer Hitze goldbraun gebraten werden. Sobald sie nicht mehr an der Pfanne haften, die Rösti wenden und auf der anderen Seite ebenfalls goldbraun braten.
Den Ofen auf 100° vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Die fertigen Röstitaler auf das Backpapier legen und im Ofen warmhalten, bis alle Rösti gebraten und servierbereit sind.
Zum Anrichten, die Röstitaler gleichmässig auf den Tellern verteilen und etwas Hummus dazu geben. Nun noch etwas Olivenöl über das Hummus träufeln und mit einigen Pistazienkernen dekorieren.


Wenn es Euch wie mir geht, dann nehmt eine farbige Gemüsevariation zur Hand und zaubert Euch ein kunterbuntes Wohlfühlgericht. :)

Alles Liebe Ida


Sonntag, 11. Januar 2015

Variation von Kichererbsenwürsten mit Apfelketchup und Zucchini-Senf-Mayo

Seit meine jüngste Schwester Diana vor einer Woche vor dem Fernseher genüsslich in ein Sombrero (Tofuwürstchen) gebissen hat, ist in meinem Kopf eine verrückte Idee herumgeschwirrt, die ich unbedingt verwirklichen wollte: Selbstgemachte Würste nur aus natürlichen Zutaten und ganz ohne Soja, unnötiges Fett, Gluten, künstliche Verdickungsmittel oder Geschmacksverstärker! Trotzdem sollten die Würste in Konsistenz und Geschmack keine Kompromisse eingehen und sich zum Braten, zum Grillen und zum Dämpfen genauso wie zum kalt Essen (einfach so oder als Aufschnitt) eignen. Damit hatte ich mir natürlich viel vorgenommen, aber ehrlich gesagt ging mir ziemlich bald ein Licht auf und ich hatte die perfekte Lösung vor Augen: Kichererbsenmehl! Dieses „Mehl“ ist ideal, weil es einfach zu verarbeiten und sehr fein im Geschmack ist und gleichzeitig bindet, ohne jedoch gummiartig zu werden.
Richtige Würstchen verlassen natürlich nie ohne ihre besten Freunde Ketchup und Mayo das Haus und deshalb habe ich auch diese Begleiter in meiner persönlichen Interpretation hingezaubert ;)



Jedes Rezept ergibt 4 kleine Würste, 1 grosse Wurst oder 2 mittlere Würste

Walnuss-Pilz-Wurst


 1 Zwiebel
175 g Champignons
50 g Walnüsse
1 TL Olivenöl
100 g Kichererbsenmehl
100 ml Wasser
Salz und Pfeffer

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Pilze abbürsten und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. In einer beschichteten Bratpfanne das Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln darin goldbraun braten. Nun die Pilze zugeben und alles scharf anbraten, bis die Pilze weich sind und es keine Flüssigkeit mehr in der Pfanne hat. Die Pilze mit Salz und Pfeffer abschmecken und in eine grosse Schüssel geben. Die Walnüsse ebenfalls sehr fein hacken und ohne Fett anrösten, danach ebenfalls zu den Pilzen geben. Sobald die Pilze etwas abgekühlt sind, das Kichererbsenmehl und das Wasser untermischen und so lange rühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
Jetzt vier Blatt hitzebeständige Klarsichtfolie 20 x 20 cm (oder Backpapier oder kleine Mousselinetücher) vorbereiten. Je einen Viertel der Kichererbsenmasse wurstartig auf der Klarsichtfolie verteilen und nun eng einrollen (gleiches Prinzip wie ein Strudel gemacht wird).



Die Enden in die Hand nehmen und die Wurst in der Luft schwingen, bis die Folie prall wird und gut verschlossen ist.
Einen Topf mit Wasser auf kleiner Stufe erhitzen. Einen Dampfaufsatz (oder Dampfkorb) auf die Pfanne stellen und die Würste darin ca. 45 Minuten dämpfen.


Mit den Händen überprüfen ob sie schon fest geworden sind. Die fertigen Würste zehn Minuten ruhen lassen und dann entweder so verzehren oder anbraten. Wenn sie noch fester werden sollen, über Nacht in den Kühlschrank stellen. Die Würste schmecken übrigens auch roh als Aufschnitt sehr gut.


Petersilie-Oliven-Wurst
 

100 g Kalamataoliven
20 g Petersilie
1 EL Zitronensaft
Chiliflocken und Salz
100 g Kichererbsenmehl
100 ml Wasser

Die Petersilie waschen und fein hacken. Die Oliven entkernen und ebenfalls fein hacken. Beides mit dem Kichererbsenmehl und dem Wasser in einer grossen Schüssel vermengen und rühren, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind. Mit Chiliflocken und Salz abschmecken.
Jetzt vier Blatt hitzebeständige Klarsichtfolie 20 x 20 cm (oder Backpapier oder kleine Mousselinetücher) vorbereiten. Je einen Viertel der Kichererbsenmasse wurstartig auf der Klarsichtfolie verteilen und nun eng einrollen (gleiches Prinzip wie ein Strudel gemacht wird). Die Enden in die Hand nehmen und die Wurst in der Luft schwingen, bis die Folie prall wird und gut verschlossen ist.
Einen Topf mit Wasser auf kleiner Stufe erhitzen. Einen Dampfaufsatz (oder Dampfkorb) auf die Pfanne stellen und die Würste darin ca. 45 Minuten dämpfen. Mit den Händen überprüfen ob sie schon fest geworden sind. Die fertigen Würste zehn Minuten ruhen lassen und dann entweder so verzehren oder anbraten. Wenn sie noch fester werden sollen, über Nacht in den Kühlschrank stellen. Die Würste schmecken übrigens auch roh als Aufschnitt sehr gut.


Orient-Karotte-Wurst
 

 1 Zwiebel
2 Karotten (ca. 200 g)
1 TL Olivenöl
¼ TL Paprika rosenscharf
1 TL Paprika edelsüss
½ TL gemahlener Kreuzkümmel
½ TL getrocknete Minze
100 g Kichererbsenmehl
100 ml Wasser
Salz und Chiliflocken

Die Zwiebel und Karotten schälen. Nun die Zwiebel fein hacken und die Karotten fein reiben. Das Olivenöl in einer beschichteten Bratpfanne erhitzen und die Zwiebeln darin goldbraun braten. Jetzt die Karottenraspeln zugeben und braten, bis sie weich sind und kein Wasser mehr in der Pfanne ist. Jetzt alle Gewürze zufügen und alles mit Salz und Chiliflocken abschmecken. Das Karottengemüse in eine grosse Schüssel geben und abkühlen lassen. Danach das Kichererbsenmehl und das Wasser untermischen und rühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Die fertige Masse probieren und ggf. nochmals abschmecken.
Jetzt vier Blatt hitzebeständige Klarsichtfolie 20 x 20 cm (oder Backpapier oder kleine Mousselinetücher) vorbereiten. Je einen Viertel der Kichererbsenmasse wurstartig auf der Klarsichtfolie verteilen und nun eng einrollen (gleiches Prinzip wie ein Strudel gemacht wird). Die Enden in die Hand nehmen und die Wurst in der Luft schwingen, bis die Folie prall wird und gut verschlossen ist.
Einen Topf mit Wasser auf kleiner Stufe erhitzen. Einen Dampfaufsatz (oder Dampfkorb) auf die Pfanne stellen und die Würste darin ca. 45 Minuten dämpfen. Mit den Händen überprüfen ob sie schon fest geworden sind. Die fertigen Würste zehn Minuten ruhen lassen und dann entweder so verzehren oder anbraten. Wenn sie noch fester werden sollen, über Nacht in den Kühlschrank stellen. Die Würste schmecken übrigens auch roh als Aufschnitt sehr gut.


Apfel-Curry-Wurst
 

 1 Zwiebel
2 Äpfel (ca. 350 g)
1 TL Rapsöl
1 ½ EL Currypulver
1 cm Ingwer
75 g Kichererbsenmehl
75 ml Wasser
Salz

Die Zwiebel und die Äpfel schälen. Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und die Äpfel fein reiben (das Kerngehäuse nicht mit verarbeiten). Jetzt das Rapsöl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin goldbraun braten. Die Apfelraspeln zugeben und solange braten, bis kein Wasser mehr in der Pfanne ist. Den Ingwer ebenfalls reiben und mit dem Currypulver zu den Äpfeln geben. Alles in eine grosse Schüssel füllen und abkühlen lassen. Danach das Kichererbsenmehl und das Wasser zufügen und rühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Die Kichererbsenmasse mit Salz abschmecken.
Jetzt vier Blatt hitzebeständige Klarsichtfolie 20 x 20 cm (oder Backpapier oder kleine Mousselinetücher) vorbereiten. Je einen Viertel der Kichererbsenmasse wurstartig auf der Klarsichtfolie verteilen und nun eng einrollen (gleiches Prinzip wie ein Strudel gemacht wird). Die Enden in die Hand nehmen und die Wurst in der Luft schwingen, bis die Folie prall wird und gut verschlossen ist.
Einen Topf mit Wasser auf kleiner Stufe erhitzen. Einen Dampfaufsatz (oder Dampfkorb) auf die Pfanne stellen und die Würste darin ca. 45 Minuten dämpfen. Mit den Händen überprüfen ob sie schon fest geworden sind. Die fertigen Würste zehn Minuten ruhen lassen und dann entweder so verzehren oder anbraten. Wenn sie noch fester werden sollen, über Nacht in den Kühlschrank stellen. Die Würste schmecken übrigens auch roh als Aufschnitt sehr gut.

 
Rote Beete-Thymian-Wurst
 

1 Rote Beete (ca. 120 g)
80 g Lauch
1 TL Olivenöl
1 TL Thymianblätter
75 Kichererbsenmehl
75 ml Wasser
Salz und Pfeffer

Den Lauch waschen und fein hacken, die Rote Beete ebenfalls waschen (wer möchte kann sie auch schälen) und fein reiben. Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und den gehackten Lauch mit den Randenraspeln weich braten. Sobald das ganze Wasser verdampft ist, alles in eine Schüssel geben und mit dem Thymian, Salz und Pfeffer würzen. Nachdem das Gemüse ausgekühlt ist, das Kichererbsenmehl und das Wasser zufügen und rühren, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind. Nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Jetzt vier Blatt hitzebeständige Klarsichtfolie 20 x 20 cm (oder Backpapier oder kleine Mousselinetücher) vorbereiten. Je einen Viertel der Kichererbsenmasse wurstartig auf der Klarsichtfolie verteilen und nun eng einrollen (gleiches Prinzip wie ein Strudel gemacht wird). Die Enden in die Hand nehmen und die Wurst in der Luft schwingen, bis die Folie prall wird und gut verschlossen ist.
Einen Topf mit Wasser auf kleiner Stufe erhitzen. Einen Dampfaufsatz (oder Dampfkorb) auf die Pfanne stellen und die Würste darin ca. 45 Minuten dämpfen. Mit den Händen überprüfen ob sie schon fest geworden sind. Die fertigen Würste zehn Minuten ruhen lassen und dann entweder so verzehren oder anbraten. Wenn sie noch fester werden sollen, über Nacht in den Kühlschrank stellen. Die Würste schmecken übrigens auch roh als Aufschnitt sehr gut.



Tomaten-Basilikum-Wurst



 2 Tomaten
8 getrocknete in Öl eingelegte Tomaten
2 Esslöffel gehackter Basilikum
½ TL getrockneter Oregano
75 g Kichererbsenmehl
3 EL Wasser
Salz und Pfeffer
 
Die Tomaten waschen und den Strunk entfernen. Die Tomaten mit vier getrockneten Tomaten pürieren und in eine grosse Schüssel geben. Die restlichen getrockneten Tomaten fein hacken und gemeinsam mit dem Basilikum, dem Oregano, dem Kichererbsenmehl und dem Wasser zu den pürierten Tomaten geben. Alles gut mischen, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Die Kichererbsenmasse mit Salz und Pfeffer würzen.
Jetzt vier Blatt hitzebeständige Klarsichtfolie 20 x 20 cm (oder Backpapier oder kleine Mousselinetücher) vorbereiten. Je einen Viertel der Kichererbsenmasse wurstartig auf der Klarsichtfolie verteilen und nun eng einrollen (gleiches Prinzip wie ein Strudel gemacht wird). Die Enden in die Hand nehmen und die Wurst in der Luft schwingen, bis die Folie prall wird und gut verschlossen ist.
Einen Topf mit Wasser auf kleiner Stufe erhitzen. Einen Dampfaufsatz (oder Dampfkorb) auf die Pfanne stellen und die Würste darin ca. 45 Minuten dämpfen. Mit den Händen überprüfen ob sie schon fest geworden sind. Die fertigen Würste zehn Minuten ruhen lassen und dann entweder so verzehren oder anbraten. Wenn sie noch fester werden sollen, über Nacht in den Kühlschrank stellen. Die Würste schmecken übrigens auch roh als Aufschnitt sehr gut.

Zucchetti-Lauch-Wurst
 
 
1 Zucchetti
50 g Lauch
1 TL Olivenöl
75 g Kichererbsenmehl
75 ml Wasser

Den Lauch waschen und fein hacken, die Zucchetti ebenfalls waschen, die Enden abschneiden und fein reiben. Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und den gehackten Lauch und die Zucchettiraspeln darin weich braten. Wenn das ganze Wasser verdampft ist, das Gemüse in eine grosse Schüssel geben und auskühlen lassen. Danach das Kichererbsenmehl und das Wasser zugeben und alles gut vermischen, bis sich alle Klümpchen aufgelöst haben.
Jetzt vier Blatt hitzebeständige Klarsichtfolie 20 x 20 cm (oder Backpapier oder kleine Mousselinetücher) vorbereiten. Je einen Viertel der Kichererbsenmasse wurstartig auf der Klarsichtfolie verteilen und nun eng einrollen (gleiches Prinzip wie ein Strudel gemacht wird). Die Enden in die Hand nehmen und die Wurst in der Luft schwingen, bis die Folie prall wird und gut verschlossen ist.
Einen Topf mit Wasser auf kleiner Stufe erhitzen. Einen Dampfaufsatz (oder Dampfkorb) auf die Pfanne stellen und die Würste darin ca. 45 Minuten dämpfen. Mit den Händen überprüfen ob sie schon fest geworden sind. Die fertigen Würste zehn Minuten ruhen lassen und dann entweder so verzehren oder anbraten. Wenn sie noch fester werden sollen, über Nacht in den Kühlschrank stellen. Die Würste schmecken übrigens auch roh als Aufschnitt sehr gut.

Rezepte ergeben eine Portion Ketchup und eine Portion Mayo



Für das Apfelketchup
 

 1 Zwiebel
2 Äpfel (ca. 225g)
1 TL Rapsöl
150 g Tomatenpassata
500 ml naturtrüber Apfelsaft (vegan)
1 Habanerochili (oder eine mildere)
Salz
Die Zwiebel schälen und hacken, die Äpfel ebenfalls schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und in feine Würfel schneiden. In einem grossen Topf das Rapsöl erhitzen und die Zwiebeln darin glasig braten. Nun die Apfelstücke zugeben, mit Salz würzen und 5 Minuten anbraten. Währenddessen immer wieder umrühren, damit die Äpfel nicht anbrennen. Jetzt die Tomatenpassata untermischen und mit dem Apfelsaft ablöschen. Die Habanerochili waschen und fein hacken (wer es weniger scharf möchte, die Kernen entfernen oder eine mildere Chili nehmen) und ebenfalls zum Ketchup geben. Alles auf kleiner Stufe 30 Minuten eindicken lassen. Mit einem Kartoffelstampfer die Äpfel zerstampfen (wenn das Ketchup feiner sein soll mit einem Pürierstab pürieren) und nochmals kurz aufkochen. Das Ketchup kann einige Tage im Kühlschrank in einem sauberen gut verschlossenen Gefäss aufbewahrt werden.


Für die Zucchini-Senf-Mayo

 
1 Zucchetti (ca. 225 g)
75 g Cashewnüsse
2 TL Senfsamen
2 EL Zitronensaft
Salz
Die Zuccchetti schälen und die Enden abschneiden. Die Zucchetti in grosse Stücke schneiden und mit den übrigen Zutaten im Mixer zu einer glatten Mayonnaise pürieren. Mit Salz abschmecken und in einer Schale im Kühlschrank bis zum Verzehr kalt stellen.

Wer eine richtige Aufschnittwurst haben möchte, die ganze Kichererbsenmasse in ein grösseres Stück Klarsichtfolie wickeln und dann ca. 1 ½ Stunden dämpfen. Bei der Grösse und Dicke kann sowieso nach Geschmack variiert werden.

Viel Spass beim Experimentieren ;)



Alles Liebe Ida
 


 

Freitag, 9. Januar 2015

Kastaniengnocchi auf Haselnuss-Champagner-Kraut

Heute komme ich mit einem leichten, deftigen Gericht. Ich weiss, das klingt paradox. Doch diese Hauptspeise ist wirklich deftig und leicht zugleich. Deftig ist sie, weil die Gnocchi in Kombination mit dem Spitzkohl richtig satt machen und durch das Kastanien- und Buchweizenmehl an eine währschafte Hausmannskost erinnern. Leicht, weil der Spitzkohl und die Gnocchi fast ohne Öl auskommen und weil die Haselnuss-Champagner-Sauce dem Gericht eine angenehme Frische verleiht. Es lässt sich also sagen, dass dieses Gericht überhaupt nicht schwer im Magen liegt.

Ausserdem sind die Gnocchi nicht nur vegan, sondern auch glutenfrei und vollwertig. Zwei Gründe mehr um da beherzt zuzuschlagen. :)


Für die Gnocchi
650 g mehlig kochende Kartoffeln
55 g Kastanienmehl
120 g Buchweizenmehl
½ TL Salz
schwarzer Pfeffer
einige Löffel Wasser
2 TL geröstetes Haselnussöl

Für die Haselnusscrème
100 g Haselnüsse
200 ml Wasser

Für das Haselnuss-Champagner-Kraut
1 Spitzkohl (ca. 600 g)
1 weisse Zwiebel
1 TL Rapsöl
6 EL Haselnusscrème
120 ml Champagner (vegan)
Salz und Pfeffer

Zuerst die Kartoffeln in reichlich Salzwasser weich kochen. Bei mir ging das 35 Minuten, doch je nach Grösse der Kartoffeln variiert diese Zeit. Danach die Kartoffeln (noch heiss) pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken.
 
 
Jetzt die „Kartoffelfäden“ etwas abkühlen lassen und dann das Kastanien- und Buchweizenmehl, das Salz und etwas schwarzen Pfeffer zugeben.
 
 
Alles mit den Händen zu einem feuchten aber nicht mehr an den Händen klebenden Teig vermischen. Wenn er zu trocken ist etwas Wasser zufügen. Nun immer ein Stück vom Teig abtrennen und dieses Stück mit den Händen zu einer fingerdicken Schlange ausrollen. Die Teigschlange in 1 cm lange Stücke schneiden und auf ein bemehltes Backblech geben.
 
 
Die Gnocchi eine Stunde trocknen lassen.
 
 
Inzwischen die Hälfte der Haselnüsse im Ofen bei 180° 10 Minuten rösten. Die gerösteten Haselnüsse mit den übrigen Haselnüssen und dem Wasser zu einer cremigen Sauce pürieren.
Die äusseren unschönen Blätter des Spitzkohls entfernen. Nun die einzelnen Blätter vom Strunk lösen und diese in ca. 3 cm grosse Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Die Zwiebelstreifen im Rapsöl goldbraun braten, dann den Spitzkohl zugeben und unter ständigem Rühren 5 Minuten weiter braten und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Jetzt den Spitzkohl mit dem Champagner ablöschen und auf starker Hitze eine Minute köcheln lassen. Sechs Esslöffel Haselnusscrème zugeben und zwei Minuten weiter kochen. Danach vom Herd nehmen.
Nun einen grossen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser es zu sprudeln beginnt, die Hitze reduzieren und nur noch sieden lassen. Jetzt portionsweise die Gnocchi ins Wasser geben und langsam garen lassen. Wenn die Gnocchi auf der Oberfläche schwimmen, noch 30 Sekunden im Wasser lassen und dann mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen und auf einem Teller kurz trocknen lassen. Die gekochten Gnocchi in einer beschichteten Bratpfanne im Haselnussöl goldbraun braten.
Den Spitzkohl nochmals heiss werden lassen (falls die Sauce zu dick geworden ist, mit etwas mehr Champagner oder Wasser strecken), nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf Tellern anrichten. Die Gnocchi auf dem Spitzkohl verteilen und mit der restlichen Sauce beträufeln.


Die restliche Haselnusscrème kann einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt und für weitere Saucen verwendet oder, wie ich es jetzt gleich mache :), mit etwas Kakaopulver und Ahornsirup vermischt, als gesunde Alternative zu Nutella, mit Früchten gegessen werden ;).


Ich bin wohl auf den Kohl gekommen (schon das zweite Gericht diese Woche) ;)
 
Alles Liebe Ida
 
 
 

Donnerstag, 8. Januar 2015

Kurz gebratener Feigenrotkohl mit grüner Sesamsauce

Hallihallo da bin ich wieder

Und mit einer super Nachricht, die ich gerne mit Euch teilen möchte! Wie Ihr wisst, bin ich momentan daran, mein Gewicht etwas zu reduzieren. Um genau zu sein möchte ich gerne 6 kg verlieren - oder um noch genauer zu sein: jetzt sind es nur noch 5 kg :p. Jaaa ich habe schon ein ganzes Kilo abgenommen und das ist bei meiner momentanen Disziplin wirklich viel!!! Ja, ich bin grad richtig stolz auf mich und jetzt so richtig motiviert, da weiter zu fahren und mein Ziel, das ich schon seit etwa vier Jahren mit mir rumtrage, endlich zu erreichen! Deshalb habe ich heute gerade gesund weiter gemacht und mir ein sättigendes Rotkohlgericht gemacht. Für diejenigen, die jetzt an verkochten geschmacklosen Rotkohl, der so schwer im Magen liegt, denken, habe ich gleich die zweite gute Nachricht:). Mein Feigenrotkohl ist nur ganz kurz gebraten und hat somit seinen Biss behalten und zusätzlich ein feines Röstaroma entwickelt. In Kombination mit der spritzigen grünen Sesamsauce und der bodenständigen Süsse der getrockneten Feigen wird das Rotkohlgemüse noch feiner im Geschmack und es entsteht beim Essen ein wunderbares Geschmackserlebnis, das alle Geschmacksknospen befriedigt und somit kein Hunger auf Süsses nach sich zieht. Also das perfekte "Diätgericht", "Gemüsegericht oder einfach nur "Wohlfühlgericht"!
 
 
Rezept für zwei Personen als Hauptgericht oder für vier als Beilage

Für den Rotkohl
1 kleiner Rotkohl (ca. 600 g)
150 g getrocknete Feigen
1 TL Olivenöl
½ TL gemahlener Kreuzkümmel
Salz
 
Für die grüne Sesamsauce
1 reife Avocado
2 EL Tahin
2 EL Zitronensaft
8 EL Wasser
Salz und Chilipulver

Die äusseren Blätter des Rotkohls entfernen, dann die ganze Knolle mit einem Gemüsehobel fein hobeln und die getrockneten Feigen in mundgerechte Stücke schneiden.
 
 
Das Olivenöl erhitzen und den gehobelten Rotkohl darin scharf anbraten (ca. 3 Minuten), währenddessen immer wieder rühren, damit nichts anbrennt. Erst jetzt die Feigen zum Gemüse geben und alles mit Salz und Kreuzkümmel abschmecken und 2 Minuten weiter braten (wer es  nicht so gerne bissfest mag, etwas länger braten).
 
 
Nun die Avocado halbieren und den Stein entfernen. Das Avocadofleisch gemeinsam mit dem Tahin, Wasser und Zitronensaft Zutaten zu einer cremigen Sauce pürieren und mit Salz und Chilipulver abschmecken, auf dem Feigen-Rotkohl anrichten.


 
Vielleicht möchte der Ein oder Andere von Euch auch etwas Gewicht verlieren oder ist schon super dabei? Dann berichtet mir doch bitte von Euren Erfahrungen, Erlebnissen und Geheimtipps. Oder wenn Ihr Fragen habt, einfach her damit, mit Abnehmen habe ich viel Erfahrung und viel erreicht, auch wenn ich jetzt nicht mehr so konsequent bin wie früher :)

Alles Liebe Ida

Dienstag, 6. Januar 2015

Mango-Amaretto-Punsch


Der "Königsteig" ist schon am Aufgehen und bald geht unser Apéro zu Ehren der drei Könige los;). Doch vorher möchte ich Euch noch kurz den Amaretto-Mango-Punsch vorstellen. Ein bisschen Alkohol schadet bei so einem Anlass nie, dann wird es schön lustig:). Und ich kann Euch sagen, der ist wirklich nicht ganz ohne - ich merke schon das halbe Glas, das Ihr auf dem Bild seht :).



Rezept für 4 - 6 Personen
 
1 feste reife Mango
100 ml Amaretto 
1 ½ l süsser Schaumwein (vegan)
500 ml Wasser
50 g brauner Zucker
½ Vanilleschote
1 Sternanis

Die Mango schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Mangostücke eine Stunde im Amaretto einlegen. Inzwischen die halbe Vanilleschote längs halbieren und das Mark rauskratzen. Das Vanillemark, die Vanilleschote und der Sternanis mit dem Zucker und dem Wasser aufkochen. Sobald es zu Kochen beginnt, die Hitze runter drehen und den Sud mit geschlossenem Deckel zehn Minuten köcheln lassen. Danach die Vanilleschote und den Sternanis entfernen und den Schaumwein zufügen. Alles einmal aufkochen und die eingelegten Mangostücke samt Amaretto zugeben.


Jetzt nur noch ganz kurz heiss werden lassen und vom Herd nehmen. In jedes Glas Punsch und Mangostücke füllen. Am Besten mit dem Dreikönigskuchen geniessen ;).

Wer übrigens den Punsch lieber alkoholfrei mag, nimmt einfach alkoholfreien Schaumwein und Amarettoaroma;). Auch bei der Wahl der Früchte kann variiert werden z.B. mit Ananas, Apfel, Birne, Kaki, Kirschen, etc.


Heute muss ich mich leider etwas kurz halten, denn nicht nur die Königskuchen warten auf mich, ich habe mir gestern einen neuen Laptop gekauft und der kostet mich momentan noch etwas Nerven. Besonders in meinem jetzigen "Punschzustand" :p.


Alles Liebe Ida

Montag, 5. Januar 2015

Dreikönigskuchen (vegan) mit Ananas-Marzipan-Aufstrich und Kiwi-Apfel-Konfitüre

Hallo Ihr Lieben!

Wie zelebriert Ihr den morgigen Königstag? Meine Familie und ich versammeln uns morgen Abend gemütlich in der Küche und feiern den Tag, wie in der Schweiz üblich, mit einem leckeren Dreikönigskuchen. Dazu gibt es noch zwei süsse winterliche Aufstriche und einen wärmenden Punsch. Das Highlight ist dabei natürlich die Frage, wer das Königsstück hat. Der darf sich nämlich etwas wünschen, was die anderen für ihn machen:). Da ich die Bäckerin der Familie und somit für den Kuchen zuständig bin, habe ich mir gedacht, ich könnte ja ein wenig schummeln;).
 
 
Rezept für acht Personen

Für den Königskuchen
500 g Weissmehl
1 TL Salz
50 g Zucker
20 g frische Hefe
60 g vegane Margarine (zimmerwarm)
75 g Rosinen
300 ml lauwarme Sojamilch
Abrieb einer halben Zitronenschale
 
Ausserdem:
3 EL Sojamilch
1 ½ EL Zucker
Mandelblättchen zum Verzieren
1 Mandel oder 1 König
1 Krone
 
Für den Ananas-Marzipan-Aufstrich
500 g Ananasfruchtfleisch (ohne Strunk)
50 g Zucker
100 g Marzipan
2 EL Zitronensaft
 
Für die Kiwi-Apfel-Konfitüre
5 Kiwis
1 Apfel
75 g – 100 g Zucker (nach Geschmack)

Das Mehl mit dem Zucker und dem Salz in eine Schüssel geben, Hefe zerbröseln und ebenfalls zum Mehl geben und alles gut mischen. Jetzt die Margarine in kleine Stücke schneiden und mit den übrigen Zutaten ebenfalls in die Schüssel geben. Mit den Händen den Teig ca. 15 Minuten richtig gut durchkneten, sodass er glatt und geschmeidig wird. Es macht nichts, wenn der Teig am Anfang noch sehr klebrig ist, nach einigen Minuten kneten, wird er trockener. Den Teig in der Schüssel zugedeckt an einem warmen Ort eine Stunde aufgehen lassen.
Nun vom Teig acht Kugeln von je ca. 95 g abmessen und zu Kugeln formen. In einer Kugel die Mandel oder den König verstecken. Aus dem übrigen Teig eine grosse Kugel formen, diese auf die Mitte des mit Backpapier belegten Blechs legen.


Jetzt die kleinen Kugeln um die grosse verteilen. Den Kuchen nochmals eine halbe Stunde zugedeckt, an einem warmen Ort, aufgehen lassen.
Den Ofen auf 180° vorheizen.
Jetzt die 3 Esslöffel Sojamilch mit dem Zucker köcheln, bis der Zucker geschmolzen ist. Die Hälfte der Glasur mit einem Pinsel auf den aufgegangenen Kuchen streichen. Den Königskuchen noch mit Mandelblättchen verzieren und dann 25 Minuten in der unteren Hälfte des Ofens backen. Den Kuchen rausnehmen und mit der übrigen Glasur bestreichen. Jetzt den Kuchen in der oberen Hälfte des Ofens nochmals 7 Minuten backen. Den Dreikönigskuchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Für die Kiwikonfitüre Kiwis und Apfel schälen und das Kerngehäuse des Apfels entfernen. Die Früchte in kleine Würfel schneiden und mit dem Zucker aufkochen lassen. Danach die Temperatur runter drehen und die Konfitüre ca. eine Stunde köcheln lassen.
 
 
Wenn die Konfitüre etwas eingedickt ist und die Früchte zerfallen sind, vom Herd nehmen und in ein feuerfestes Glas oder Schüsselchen füllen.
Jetzt die Ananas ebenfalls in kleine Stücke schneiden und mit dem Zucker aufkochen. Die Temperatur runter drehen und die Ananas 15 Minuten weich kochen. Jetzt das Marzipan und den Zitronensaft unterrühren. Rühren, bis sich das Marzipan aufgelöst hat und nochmals 30 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen. Wer es nicht so stückig mag, nun den Aufstrich leicht pürieren. Danach den Aufstrich in ein feuerfestes Glas oder ein Schüsselchen füllen.

 
Der Ananasaufstrich und die Kiwionfitüre können im Kühlschrank in einem sauberen Gefäss ca. 3 – 4 Tage aufgehoben werden und der Könisgkuchen schmeckt wie jedes Hefegebäck frisch am Besten.


Diesen Königskuchen habe ich meinen Freundinnen zum gemütlichen Kaffeekränzchen serviert und obwohl ich diesmal zwei Könige versteckt habe (einen für das Foto) und den anderen zum Spass wurde ich leider nicht zur Königin gekrönt :(. Doch morgen heisst es ja: Neue Chance neues Glück und vielleicht helfe ich dem Schicksal wirklich etwas nach :p

Alles Liebe Ida
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