Donnerstag, 21. Mai 2015

Gebackene Rotkohlnachos mit samtigem Spargeldip im Quesesostyle - vegan, glutenfrei und lowcarb

Das mit den creamy cheesy Saucen ist in der veganen Welt  ja bekanntermassen überhaupt kein Problem mehr. Hefeflocken, Blumenkohl, Cashewnüsse & Co. sind mitten in unseren Küchenschränken angekommen und bringen all unsere überbackenen Nachos zum Strahlen :P Allerdings hab ich da ein kleines Problem. Denn immer, wenn ich denke, eine Sache sei fertig und stimmig und in Ordnung, dann kommt mir plötzlich die entscheidende Idee in den Sinn! Und so war das auch heute. Ich hatte schon den Plan gefasst, die ultimativen Kinobegleiter in Form von violetten Chips zu zaubern. Nämlich aus gebackenem Rotkohl :D Dazu sollte es einen (fast schon klassischen) veganen Käsedip aus Cashewnüssen geben. Aber als ich sie gerade aus dem Schrank holen wollte, streifte mein Blick den Bund frischer weisser Spargeln, der sich ansehnlich auf der Theke präsentierte. Ein Paukenschlag ertönte in meinem Kopf und meine ursprüngliche Rezeptvorstellung löste sich augenblicklich in Luft auf! Heute würde es eine Spargelkäsesauce geben! Ich weiss, Ihr denkt bestimmt, wie soll das gehen mit der Cremigkeit, wo der Spargel doch eher eine wässrige Konsistenz aufweist. Dachte ich zuerst auch. Dann hab ich jedoch auf meinen Instinkt vertraut und den Spargel vor dem Mixen einfach angebraten. Und das nenn ich mal ein  Ergebnis! Mit den würzigen Jalapeños und den Tomaten verfeinert gibt einem die Spargelsauce das Gefühl, ES gefunden zu haben. Das kulinarische Feinschmeckerchen, das man sein ganzes Leben gesucht hat, ohne es wirklich zu wissen. Das einem so viele Mahlzeiten hätte retten und so viele Tage verschönern können… :P Ab jetzt geht es also aufwärts, meine Lieben! Oder was wünscht Ihr Euch noch in Eurem Repertoire ;)?




Rezept ergibt vier Snackportionen

Für die Nachos
1 Rotkohl (ca. 500 g)
2 TL Olivenöl
½ TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL getrockneter Oregano
Chiliflocken und Salz

Für die Spargelsauce im Quesostyle
400 g weisser Spargel
1 Zwiebel
1 TL Olivenöl
1 EL eingelegte Jalapeños (oder nach Geschmack)
25 g Mandeln (geschält)

Ausserdem:
Hefeflocken (optional und nach Geschmack)
6 Cherrytomaten
2 EL eingelegte Jalapeños (oder nach Geschmack)

Den Ofen auf 140° vorheizen.

Den Rotkohl waschen oder die äusseren unschönen Blätter entfernen. Danach den Strunk abschneiden und die einzelnen Blätter voneinander lösen. Wenn es  nicht mehr geht, den Rotkohl halbieren und so die Blätter weiter trennen. Die Rotkohlblätter in die gewünschten Stücke schneiden (ähnlich wie Nachochips aussehen) und in einer Schüssel mit dem Olivenöl, dem Kreuzkümmel, Oregano, Chiliflocken und Salz würzen.

Jetzt den geschnittenen und gewürzten Rotkohl auf zwei mit Backpapier belegte Bleche verteilen. Die einzelnen Rotkohlblätter dürfen nicht übereinanderliegen, sonst werden sie nicht knusprig.

Danach beide Bleche in den vorgeheizten Ofen schieben und 25 Minuten backen. Nun die Nachos wenden und bei 180° für ca. 10 Minuten weiter backen, bis sie kross sind. Dabei aufpassen, dass sie nicht verbrennen und die fertigen Blätter aus dem Ofen nehmen.

Inzwischen den Spargel schälen, die holzigen Enden abbrechen und die Spargeln in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden.

Das Olivenöl in einer beschichteten Bratpfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig braten. Nun die Spargeln zugeben, mit Salz würzen und bei mittlerer Hitze braten, bis sie weich sind aber dennoch einen leichten Biss haben (ca. 5 – 7 Minuten).

Die gebratenen Spargeln etwas abkühlen lassen und dann mit dem Esslöffel Jalapeños und den Mandeln im Mixer zu einem cremigen Dip pürieren. Den Dip noch mit Salz und wer es käsiger möchte mit Hefeflocken würzen. Den Dip in eine kleine Schüssel füllen.

Die Cherrytomaten und den weiteren Esslöffel der Jalapeños fein hacken und dann auf dem Dip verteilen.


Die fertig gebackenen Rotkohlchips auf einem grossen Teller verteilen und dann mit dem Dip geniessen.
 
 

Anmerkungen: Weil mir der Spargeldip so super geschmeckt hat, habe ich ihn ganz ohne Hefeflocken serviert. Doch für alle die es „käsiger“ mögen, sind die Hefeflocken eine gute Wahl.




Dann würd ich mal meinen: Frohes Snacken allerseits! :) Denn leichter, geschmeidiger und exklusiver geht es wirklich nicht mehr... ;)
 
Alles Liebe Ida

Kommentare:

  1. Wow mal wieder ein super kreatives Rezept, kannst du nicht bitte ein bisschen deiner Kreativität per Post zu mir schicken, hihi;) Das muss ich unbedingt probieren, klingt nämlich wirklich sehr lecker!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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    1. Wie lieb von Dir!! Vielen vielen Dank liebe Krisi!! Du hast doch selber auch eine tolle Fantasie, das hast Du überhaupt nicht nötig :)

      Liebe Grüsse Ida

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